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Mediation | Caemmerer Lenz

Mediation ist eine Konfliktlösungsmethode, bei welcher eine hierfür speziell qualifizierte, am Konflikt nicht beteiligte Person als Mediator die Parteien im Rahmen eines strukturierten Verfahrens bei der Entwicklung einer zukunftsorientierten Lösung unterstützt.

Tätigkeitsfelder

Mediation

Bei deutschen Wirtschaftsunternehmen gewinnt Mediation als schnelle und praxisorientierte Alternative zu einem Gerichtsverfahren zunehmend an Bedeutung. Zwänge, die sich aus dem wirtschaftlichen Umfeld der vergangenen Jahre ergeben haben, haben eine Beschleunigung dieser Tendenz herbeigeführt – dies offenbar völlig unabhängig von den gesetzgeberischen Bestrebungen zur Förderung der außergerichtlichen Streitbeilegung. Weiterhin ist aber festzustellen, dass zuverlässiges Datenmaterial zur Entwicklung der Mediation in Deutschland kaum zur Verfügung steht. Ein Grund hierfür liegt in der bei dieser Konfliktlösungsmethode so hoch geschätzten Vertraulichkeitsmaxime. Die strenge Einhaltung dieses Grundsatzes ist von erheblicher Bedeutung für das Gelingen einer Mediation, steht aber einer breit angelegten empirischen Auswertung der abgeschlossenen Verfahren entgegen.

Mediation stellt ein Verfahren zur Vermittlung in Konflikten mit dem Ziel einer umfassenden Einigung dar. Mit Unterstützung eines neutralen (oder besser „allparteilichen“) Dritten verhandeln die Konfliktparteien eine rechtsverbindliche Lösung. Das Mediationsverfahren zählt damit zu den Methoden der außergerichtlichen Streitbeilegung - im englischen Sprachgebrauch als Alternative Dispute Resolution (ADR) bekannt – und ist gekennzeichnet durch ein systematisches und durchstrukturiertes Vorgehen und eine Verhandlungsführung nach festgelegten Prinzipien. Der Mediationsprozess ist auf eine für die Parteien möglichst gewinnbringenden Gesamtlösung gerichtet. Im Mittelpunkt stehen die Interessen der Konfliktparteien.

Wirtschaftsmediation kommt bei sehr unterschiedlich gelagerten Auseinandersetzungen und Rechtsstreitigkeiten im Umfeld von Wirtschaftsunternehmen in Betracht - und zwar unabhängig davon, ob es sich um unternehmensexterne oder unternehmensinterne Konflikte handelt. Im Rahmen eines zielgerichteten Konfliktmanagements kann die Mediation überall dort in Betracht gezogen werden, wo ein Bedürfnis nach zeitsparender (und damit ressourcen- und kostensparender) und vertraulicher Verhandlung im nichtöffentlichen Raum besteht. Besonders kann sich Mediation bei langfristigen wirtschaftlichen Beziehungen, bei komplexen, mit rechtlichen Mitteln nicht vollständig erfassbaren Sachverhalten und bei schwieriger Beweislage anbieten. Eine sorgfältige Analyse der Konfliktsituation (unter Einschluss der Rechtslage und damit der Nichteinigungsalternativen) ist unumgänglich. Eine solche Analyse wird häufig auch zu der Feststellung führen, dass die Mediation im konkreten Fall kein geeignetes Mittel der Streitbeilegung darstellt.

Ihre Ansprechpartner

Mediatoren bei Caemmerer-Lenz verfügen - neben den ihnen als Rechtsanwälten zur Verfügung stehenden und im Mediationsverfahren oft unverzichtbaren Rechtskenntnissen - über ein fundiertes methodisches Wissen, das sie im Rahmen einer anerkannten Ausbildung erworben haben. Sie sind vertraut mit den verschiedenen methodischen Ausprägungen der Mediation und in der Lage, die anerkannten Verfahrenstechniken wie den Einsatz von Einzelgesprächen, Verhandlungen nach dem Harvard-Modell und „Shuttle Diplomacy“ zu beurteilen und als Mediatoren zielgerichtet anzuwenden oder Sie als anwaltliche Interessenvertreter sachgerecht in einem Mediationsverfahren zu begleiten.

Weiterführende Hinweise

 
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